Greenersolutions

Umweltschutz und Nachhaltige Technolgie

Zugang von Entwicklungsländern zu umweltverträglichen Technologien

Blick über Sao Paolo, Brasilien - welches laut IWF zu den größten Schwellenländern überhaupt gehört - Bild von: © jasastyle - Fotolia.com

Eines der Hauptprobleme der Entwicklungsländer liegt in der Energiegewinnung. Mit einer oft rapide wachsenden Bevölkerung sowie einer zunehmenden Industrialisierung wird der Bedarf an Energie sehr schnell immer größer. Der Bedarf und Verbrauch an fossilen Rohstoffen steigt von Jahr zu Jahr.
Ein anderes Problem ist die Abfallbeseitigung. Mit dem Wohlstand wächst auch der Müll. Die Folge davon ist, dass der größte Teil des Abfalls in sogenannten Deponien landet, wo der oftmals giftige Müll mit der Zeit den Boden, das Wasser, die Luft und auch die Menschen vergiftet.
Doch aufgrund der oftmals großen Armut in den industriell unterentwickelten Ländern gehören der Schutz der Umwelt und die Sorge um Nachhaltigkeit nicht zu den Prioritären der meisten Entwicklungs- und Schwellenländer.

Daher ist die Weitergabe von kohlenstoffarmen Technologien an die Entwicklungs- und Schwellenländer (Thema unter anderem in der Wirtschaftswoche), der sogenannte Technologietransfer, zur Verringerung des weltweiten CO2-Ausstoßes notwendig. Das wurde im § 1 des Artikels 16 der Konvention über die biologische Vielfalt in 1993 festgehalten. Aktuell haben sich bereits 193 Vertragspartner sowie 168 Staaten und die EU verpflichtet den Zugang zu umweltverträglichen Technologien zu ermöglich, zu erleichtern und deren Nutzung zu verbreiten. In verschiedenen Richtlinien und Verträgen ist die gemeinsame Entwicklung, der Transfer, die Weiterentwicklung sowie der parallele Wissensaustausch festgeschrieben. Diese Technologie betrifft nicht nur Gerätschaften und Ausrüstungen, sondern vor allem die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Forschung und Innovation, aber auch Monitoring und Management.